Die JuKu-Karawane in der Schule

Künstlerisches und schöpferisches Tun weckt Neugier, Freude und Sensibilität.

Professionelle Künstler*innen vermitteln an Kunstprojekttagen gebuchte Techniken oder Themen, gerne mit inhaltlichen Bezügen zur aktuellen Erlebniswelt oder auch des Schulstoffes der Kinder und Jugendlichen.
Diese erleben eine Vielzahl von praktischen künstlerischen Erfahrungen und erleben auch sich selbst in einem neuen Kontext.
Trainiert wird im Projektlernen die eigenen Fähigkeiten zu Mut und Vision und der Respekt gegenüber Ungewohnten und Unerwarteten, denn all das gehört beim Kunstmachen auf jeden Fall dazu!
Die so begleiteten Gestaltungsprozesse bekräftigen die individuelle und kollektive Selbstwirksamkeit und regen zu einer aktiven und kreativen Lebensgestaltung an.

JuKu in der Schule Veitshöchheim

Einige unserer bisherigen Schulkooperationen

Außenraumgestaltung mit Malerei und Mosaik (Pausenbereich) mit Anschlussprojekt "Pausenbankgestaltung" an der Gustav Walle Schule Grundschule

Dieses Schulprojekt haben die beiden Karawanen-Künstlerinnen Rita Kolb und Birgit Schmidt mit einer 1. Klasse der Gustav-Walle-Schule in die Tat umgesetzt. Der Bereich, wo die Kleinen essen und vor die Tür treten können, sollte gestaltet werden. Im Vorfeld gab es viel Arbeit: Unmengen an Fliesen für die Mosaiksteinchen mussten unter halsbrecherischem Einsatz auch aus Containern organisiert werden (Rita Kolb) und der Entwurf mussten gemacht werden (Birgit Schmidt).

Das Schulthema der ersten Klasse aufgreifend, beschäftigten wir uns mit dem Thema Wiese.
Von der Beobachtung der Pflanzen (und Käfer) mit großen Lupen, über die zeichnerische/malerische Erfassung der Formen bis zum eigenen Entwurf haben wir uns Schritt für Schritt voran bewegt. Dann gings mutig an die Wand! Es entstanden die Wiesen-buttons, die Säulen und anderen gestalteten Bereiche in den Techniken Malerei und Mosaik. Alle waren sehr stolz über das gelungene Projekt.

Betonprojekt an der Mönchbergschule

Anlass war die Idee der Mönchberg-Schulleitung an einem Beton-Award teilzunehmen. So wurde Birgit Schmidt von der Karawane angesprochen. Die Schüler nahmen schließlich an dem Wettbewerb mit wunderbaren Reliefs teil.

Aber es ging nicht nur um den Wettbewerb, sondern es drehte sich eine ganze Weile viel rund um den Beton: Angefangen über die richtigen Mischungen, um das umgedrehte Denken beim Relief, um Häuser, Felsritzzeichnungen, Tiere und schließlich auch Nutzgegenstände aus Beton. Verzierung, Bemalung und Mosaik kamen jeweils dann noch oben drauf.

Wegen des Materials Beton arbeiteten wir an diesem Projekt draussen, zum Glück spielte das Wetter mit.

Gartenprojekt an der Max-Dauthendey-Grundschule

Wir waren mit Pflanzen, Malereiausstattung und Ton im Gepäck bei den Schülern. Nach ausgiebiger Begutachtung und anschließenden zeichnerischen und malerischen Studien der duftenden Blumen und Gewürze, machten wir uns dann an die Gartengestaltung mit dem Material Ton.

Neben individuellen Tontöpfen für die Lieblingspflanze, entstanden auch gemeinschaftliche Arbeiten wie eine „Gewürzwand“, eine Vogeltränke, diverse Gartenplastiken und -stelen. Das Projekt haben die zwei Karawanen-Künstlerinnen Stefanie Kiesel und Birgit Schmidt realisiert.

Kunstkiste

Verschiedene künstlerische Techniken finden Eingang in und an unserer Kiste: Tape-Art, dreidimensionales Gestalten, Wandgestaltung, Hinterglasmalerei, Collage. Alles das verwandelt den schnöden Karton in eine prächtige Kunstkiste, einer Raumgestaltung en miniature.

Hier durchgeführt von den zwei Künstlerinnen der JuKu-Karawane Constanze Hochmuth-Simonetti und Birgit Schmidt mit der Hundertwasserschule.

Kunstprojekt an Ihrer Schule?

So funktioniert's:
Die Schule hat eine Idee oder sucht sich ein Angebot aus und nimmt mit der JuKu–Karawane Kontakt auf. In Rücksprache und gemeinsamen Austausch werden die Vorstellungen geklärt und die konkreten Techniken/Themen gewählt. Es können auch verschiedene Kursbausteine mit mehreren Künstler*innen für die Projekttage zusammengestellt werden.

Zum gemeinsamen Austausch können auch zeitlich weiterführende Angebote gehören oder noch nicht vorhandene Konzepte ausgearbeitet werden. Vieles ist in individueller Absprache möglich!

Unser Honorar beträgt 38,50 pro Künstler*in und Schulstunde. Dieser Stundensatz gilt auch für Vorarbeiten wie Konzept/ Vorbereitung/Materialbeschaffung und Nacharbeiten wie Verputzen/Ausstellung aufbauen/ Aufräumen.